Deutsch-Französischer Tag

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Der 22. Januar ist für die Freundschaft zwischen uns und unserem Nachbarland Frankreich ein ganz besonderes Datum. Der Grund dafür liegt schon einige Jahrzehnte zurück: Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag. Seit 2003 wird dieser Tag als deutsch-französischer Tag gefeiert.
Das Ziel ist es, Jugendliche mit dem kulturellen Reichtum des Nachbarlandes vertraut zu machen und die Freundschaft der beiden Länder zu pflegen. Auch an der FPS wird dieser Tag gefeiert und soll trotz der derzeitigen Umstände nicht in Vergessenheit geraten.

Mara, Nele und Sophie

Le français et moi – Moi et le français

Aus Anlass des 58. Jahrestages haben wir zurückgeblickt und uns daran erinnert, wie wir zum Französischen gekommen sind und was wir mit Frankreich und dessen Sprache verbinden.
Zur 9. Klasse mussten wir eine 3. Fremdsprache wählen und wir haben uns überzeugt für Französisch entschieden. Mit dem Französischunterricht lernten wir die französische Sprache und ihre grammatikalischen Eigenschaften näher kennen. Zudem wurde uns die Kultur Frankreichs an das Herz gelegt. Käsesorten, die Landschaften, die verschiedenen Regionen, die Musik und regionale Feste wurden in unserem Unterricht behandelt.
Dieses Jahr wollten wir eigentlich an einem Französischaustausch teilnehmen und die Menschen Frankreichs und ihre Kultur aus nächster Nähe kennenlernen, doch dies fiel leider der Coronapandemie zum Opfer.

Fiete und Frithjof

Für den Deutsch-Französischen Tag dieses Jahr beschäftigen wir uns mit dem Französisch lernen. Ich versuche, euch heute also einen Einblick in unseren Französisch-Unterricht zu geben. Ich habe in der 8. Klasse Französisch als 3. Fremdsprache gewählt, habe also seit der 9. Klasse Französisch Unterricht. Wir sind eine kleine Gruppe von 16 Leuten, das macht das Lernen insgesamt einfacher und sorgt für eine sehr lockere Stimmung im Raum. Man kann schwierige Themen viel schneller erarbeiten und hat trotzdem noch Zeit für andere Dinge. Frau Lüders beispielsweise hält regelmäßig Vorträge über Sitten, Bräuche, Kultur usw. in Frankreich: Wie wird welcher Käse geschnitten? Was ist Pelote Basque? Oder auch: Wie isst man ein Baguette?
In der ersten Unterrichtsstunde saßen wir alle in unserem Klassenraum, als Frau Lüders – wie jeden Morgen – bestens gelaunt in den Klassenraum kam und uns auf Französisch begrüßte. Wir verstanden natürlich alle kein Wort und schauten sie nur schief an. Dann erklärte sie uns, dass wir den Klassenraum wechseln müssten (wieder auf Französisch), auch dieses Mal verstanden wir gar nichts. -sie konnte es uns aber größtenteils durch Handzeichen erklären.
Nach den ersten paar Stunden, die ziemlich verwirrend waren, schafften wir es doch langsam ein paar Dinge zu verstehen. Wir fingen damit an uns vorzustellen und lernten ein paar sinnvolle Sätze für den Unterricht; Was heißt das auf Deutsch?, Darf ich auf Klo?, Er ist krank. Und für manche Schüler bis heute der Lieblings Satz; Ich habe meine Hausaufgaben vergessen.
Und heute können wir zwar immer noch nicht flüssig Französisch sprechen, aber wenigstens verstehen wir das meiste, was Frau Lüders sagt!

Brar

Viele von euch fragen sich jetzt sicherlich, was sie mit Französisch in Deutschland sollen. Eine berechtigte Frage, es gibt aber eine ganz einfache Antwort dafür; wir wollen doch alle gerne französische Lieder verstehen und mitsingen. Zumindest macht es im Unterricht immer ziemlich viel Spaß. Aber wenn ich ehrlich bin, besonders gut sind wir noch nicht darin, trotzdem kann ich schon einzelne Bruchstücke oder Worte verstehen und ich persönlich sehe das schon als einen Erfolg an. Zudem kann man Französisch im Urlaub auch sehr gut gebrauchen, wenn man vielleicht versucht sich zu verständigen, denn in Frankreich zum Beispiel sind die Franzosen nicht besonders gut in Englisch. Ich finde, dass man in der heutigen Zeit sowieso nichts falsch machen kann, wenn man sein Sprachwissen erweitert. Das kann ziemlich nützlich sein. Vor allen Dingen in der Social Media Welt oder allgemein im Internet. Mir hat sogar schon manchmal das grundlegende Französisch Wissen ein wenig geholfen, Dinge besser zu verstehen.


Artin

Ich finde, dass sich französisch sehr schön anhört und ich wollte unbedingt auch so sprechen können. Französisch ist außerdem eine Sprache, die man in sehr vielen Ländern sprechen kann. Das ist meiner Meinung nach ein sehr großer Vorteil. Es wird zwar oft gesagt, dass französisch relativ anspruchsvoll ist , aber wenn man sich wirklich für die Sprache interessiert, ist das eigentlich kein Problem.


Lilli

Für mich bedeutet der 22. Januar, an viele wunderschöne Erinnerungen aus Frankreich zurückzudenken, die ich unter anderem durch den Schüleraustausch mit Gien im Jahr 2019 gewinnen durfte. Es war extrem aufregend, da nicht ganz klar war, was uns so erwarten würde. Deshalb wurden vor dem ersten Zusammentreffen noch fleißig die wichtigsten Vokabeln wie „Ich habe Hunger – J´ai faim“ oder „Vielen Dank – Merci beaucoup“ ins Gedächtnis gerufen. Schnell wurde allerdings klar, dass man auch ohne viele Sprachkenntnisse einen großen Mehrwert von dieser Reise hat. Man hat schließlich nicht oft die Möglichkeit, Familien in ihrem Alltag zu begleiten, so viele neue Menschen kennenzulernen und in so kurzer Zeit so viel über ein anderes Land zu erfahren. Ich bin sehr dankbar, dass die FPS uns nicht nur zu reflektierten Schülern ausbildet, sondern uns auch die Möglichkeit bietet, andere Länder und Kulturen im realen Leben und nicht nur im Schulbuch kennenzulernen.

Levke

Städteaustausch von Niebüll nach Gien

2019 waren wir in der 9. Klasse im Rahmen des Städteaustausches in Gien. Seit 2003 besuchen sich die Städte Niebüll und Gien gegenseitig. Zwischen 2011 und 2012 wurde durch einen Vertrag die Städte-Partnerschaft besiegelt. Dadurch wird zudem die Deutsch-Französische-Freundschaft bestärkt.

In Gien haben wir nicht nur Französisch gelernt und neue Eindrücke von Frankreich, seiner Kultur und seinem sehr leckeren Essen bekommen, sondern auch neue Freundschaften geschlossen, die noch bis heute andauern. 

Aber natürlich haben wir unseren Freunden auch deutsche Spiele wie „Schenkelklopfen“ oder „Ninja“ beigebracht. Auch der Austausch wichtiger Phrasen wie »ferme ta bouche« und «pute» fand statt. (Nicht zu verwechseln mit «poulet».)

Wir haben jeden Tag Ausflüge gemacht, beispielsweise zum «Chateau Chambord» oder in Museen, darunter auch ein Schokoladenmuseum.

Das häufige Essen hat uns aber am besten gefallen. 

La gallete de Rois – Der Dreikönigskuchen

Der Dreikönigskuchen wird in Frankreich im Januar gegessen. Wenn Ihr euch fragt, wie er schmeckt, dann backt das untenstehende Rezept gerne nach.
Guten Appetit! Bon appétit!

Zutaten: 2 Rollen Blätterteig (2 Kreise mit Durchmesser: 25cm); 1 Eigelb; 1 kleine Figur
Für die Gebäckcreme: 2 Eigelb; 50g Zucker; 2EL Stärke; 200ml Milch; 1 Tl flüssige Vanille (oder Vanilleschote)
Für die Mandelcreme: 100g gemahlene Mandeln; 50g Zucker; 100g Butter; 1 Ei; (1EL Rum)

Zubereitung:

1. Für die Gebäckcreme: Gießen Sie die Milch in einen Topf, fügen Sie die Vanille hinzu und erhitzen dies.
2. In einer Rührschüssel das Eigelb mit dem Zucker verquirlen und mit der Stärke mischen.
3. Gießen Sie die heiße Milch unter Rühren in die Schüssel ein und geben Sie danach alles in den Topf zurück. Bei schwacher Hitze eindicken lassen und mit Schneebesen schlagen. Abkühlen lassen.
4. Für die Mandelcreme: In einer Schüssel das ganze Ei mit der geschmolzenen Butter verquirlen, dann (Rum), Zucker und gemahlene Mandeln hinzufügen.
5. Die Gebäckcreme mit der Mandelcreme gut vermengen.
6. Den Backofen auf 180° vorheizen. Den Blätterteig auf einem beschichteten Backblech abrollen und die Creme bis zu 1cm vom Rand entfernt verteilen .Die Figur auf dem Teig deponieren
7. Mit der zweiten Blätterteigscheibe abdecken und die Ränder versiegeln.
8. Zeichnen Sie mit einem Messer Muster (wie auf dem Bild) auf den Kuchen. Das geschlagene Eigelb mit einem Pinsel verstreichen. Für 35 Minuten backen.
9. Servieren.


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