FAQ zur Tabletklasse

Sie haben Fragen zur Tabletklasse an unserer Schule? Wir haben hier die Antworten (+) für Sie!

Es wird ein Paket bestehend aus einem iPad der neusten 7. Generation mit 128 GB Speicher, einem digitalen Stift Logitech Crayon und einer Versicherung für 3 Jahre geben. Die Versicherung für das 4. Jahr ist optional. Neben der Einmalzahlung in Höhe von ca. 570-600 € wird es auch Finanzierungsangebote geben für 13-15€ monatlich bei einer Laufzeit von 48 Monaten. Hüllen sind bewusst nicht im Paket enthalten, um den Schülerinnen und Schülern eine Individualisierungsmöglichkeit zu geben.

Aus rechtlichen Gründen ist es nicht möglich Tablets für die personengebundene Nutzung mit Geldern aus dem Digitalpakt zu bezahlen. Deswegen muss das Gerät von den Eltern angeschafft werden.

Sowohl die Bundesregierung, das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Nordfriesland haben Hilfen für die IT-Ausstattung in finanzschwächeren Familien angekündigt. Wir warten noch auf die genaueren Ausführungsbestimmungen. In besonderen Fällen wird die Schule den Erwerb der Geräte zusätzlich bis hin zur vollständigen Bezahlung unterstützen. Bei niemandem wird die Teilnahme aus finanziellen Gründen scheitern. Das ist uns sehr wichtig.
Natürlich werden wir auch in Zukunft die Bildung der Kinder im Sinne einer umfassenden Allgemeinbildung in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Konzepte stellen. Zu einem gebildeten Menschen gehört aber auch, dass er kompetent mit Medien umgehen kann – man spricht heute von der „Digitalen Souveränität“. Dabei geht es aber nicht nur um das technische Verständnis oder um die Routine in der Bedienung von mobilen Geräten, sondern vielmehr auch um Fragen des Datenschutzes, der Informationsbeschaffung, der Präsentation von Lernprodukten sowie um Werteerziehung. Wir wollen die Kinder also nicht nur lehren, was man alles kann, sondern vor allen Dingen, was man darf.
Nein, die Pilotklasse ist ein rein freiwilliges Angebot an die Schülerinnen und Schüler. Wenn sie nicht teilnehmen möchten, werden digitale Medien wie jetzt auch schon, aber nicht verstärkt im Unterricht eingesetzt.
Melden sich deutlich weniger als die durchschnittliche Klassenstärke für das Pilotprojekt oder macht die Fremdsprachen- oder Freundewahl eine Klassenbildung nicht möglich, wird keine Pilotklasse in diesem Schuljahr eingerichtet.
Da sowohl das fachliche, als auch das soziale Lernen Vorrang vor der technischen Ausstattung haben sollen, bleibt die erfolgte Abfrage nach Fremdsprachen und Freunden unberührt, d.h. es werden Freundepaare gelost. Je nach Wahlverhalten wird eine Latein- oder Französischklasse oder die gemischte Klasse die Pilotklasse werden.
Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche, sie ist der Alltag der Kinder und gewinnt (in Zukunft) vermutlich dieselbe Bedeutung wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Schulen müssen sich im Rahmen ihres Bildungsauftrages dieser Entwicklung stellen und sie aktiv mitgestalten. Wir sind uns sicher, dass die Technik in der Schule nicht nur vom Lehrer, sondern vor allen Dingen auch von den Schülerinnen und Schüler genutzt werden sollte, denn: Schwimmen lernt man nur im Wasser und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien nur, wenn man sie selbst nutzen darf. Mit unserem pädagogischen Konzept kann dies vom ersten Schultag an gelingen.
In kleinen Schritten führen wir die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Nutzung der neuen Lernwerkzeuge heran. Es sind zusätzliche Fachtage geplant, bei denen der sichere Umgang mit den “neuen” Medien im Vordergrund steht. Unsere Erfahrungen, die wir seit 5 Jahren mit den Tablet-Koffern sammeln konnten, helfen uns dabei. Niemand muss Angst haben, dass er das nicht schafft.
Nein, Eltern müssen über kein Vorwissen verfügen. Evtl. auftretende Probleme sollen in der Klasse, mit den Lehrkräften oder mit dem IT-Support des Schulträgers geklärt werden. Für die Eltern ist ein Informationsabend geplant, an dem die Schülerinnen und Schüler zeigen können, wie sie mit den Tablets arbeiten und lernen.
Ja, weitestgehend. Dies führt zu einer ganz erheblichen Reduzierung des Gewichts der Schultasche. Wer möchte erhält von der Schule für zu Hause zusätzlich auch “analoge” Schulbücher.
Nein. Wir haben die digitalen Schulbücher so ausgewählt, dass sie überall auch offline nutzbar sind.
Nein, im Gegenteil. Das Führen von Heften ist aus vielerlei Gründen wichtig (z.B. Einüben der Handschrift, Strukturierung eines Hefteintrags, Sauberkeit usw.). Die Tablets werden nur dort eingesetzt, wo sie einen pädagogischen, zusätzlichen Mehrwert bieten. In bestimmten Unterrichtsphasen kann eine digitale Heftführung sinnvoll sein.
Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien gehört auch, dass man lernt, sich bei der Nutzung zeitlich zu beschränken. Für diesen Lernprozess bietet die Schule das optimale Umfeld. Die technischen Möglichkeiten der eingesetzten Geräte (z. B. die Einschränkung der Nutzungs- und Bildschirmzeiten) garantieren in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, dass dies gelingt. Selbstverständlich binden wir die Eltern mit Informationsveranstaltungen und Workshops dabei mit ein. Die Erkenntnisse können dann gewinnbringend auch auf eine verantwortungsvolle Nutzung anderer Medien (zum Beispiel Handy, PC, Fernsehen usw.) übertragen werden.
Nein, das ist leider nicht möglich. Für die Sicherstellung der Gerätenutzung über 4 Jahre sind wir auf aktuelle Modelle, eine Versicherung und die Verwaltung über ein MDM-System angewiesen. Zudem kommt es so auch nicht zu Vergleichen zwischen den Kindern, wer das „bessere“ Gerät hat. Dies ist uns im gemeinsamen Miteinander sehr wichtig.
Selbstverständlich, denn es gehört Ihnen. Die übermäßige Nutzung durch Kinder kann jedoch sehr einfach und effektiv durch die Eltern eingeschränkt oder ganz unterbunden werden.
Die Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll verfügt über ein leistungsfähiges Datennetz an in allen Klassen- und Fachräumen und eine Glasfaseranbindung. Der Support wird durch den Schulträger sichergestellt.
Das iPad bietet viele Vorteile. Zum einen ist es sehr robust, zum anderen ist es einfacher, auf allen Geräten den gleichen Softwarestand zu garantieren. Allerdings werden wir auf dem iPad auch sehr vielfältige Programme einsetzen, um nicht einseitig nur ein System zu schulen. Android- und Windows-Tablets sind komplizierter in den schulischen Kontext zu integrieren.
Gegen alle wichtigen Risiken ist das Tablet versichert. Für den kurzfristigen Ersatz steht in der Schule ein Ersatzgerät parat. Unser Kooperationspartner steht bei solchen und ähnlichen Fragen beratend zur Seite.
Das ist wie bei allen fehlenden Schulmaterialien ein kleines Problem. Evt. muss dann zu zweit an einem Gerät gearbeitet werden oder es kann ein Leihgeräte genutzt werden. Schule und Eltern sollten pädagogisch dafür Sorge tragen, dass alle Arbeitsmaterialien nutzbar sind.
Klassenarbeiten und Test werden überwiegend wir gewohnt auf Papier geschrieben. Eine zusätzliche Nutzung, z. B. als Wörterbuch oder Taschenrechnerersatz, ist möglich.
Die Lehrkräfte der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll haben über Schulmedientage, Schulentwicklungstage, Mikrofortbildungen, Einsatzbeispiele im Unterricht und gegenseitige Unterstützung gelernt, digitale Methoden im Fachunterricht einzusetzen. Fast alle Lehrerinnen und Lehrer haben ein Tablet in der gleichen Ausstattung wie die Pilotklasse. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten sind unterschiedlich, aber die Lehrkräfte lernen auch mit den Schülern weiter.
Werden in der neuen Klasse bzw. Schule keine Tablets im Klassenverband genutzt, werden die Tablets aus der Verwaltung der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll entfernt und das Gerät kann privat weitergenutzt werden. Über die weitere Verwendung des Tablets im Unterricht entscheidet die neue Schule.

Bei der großen Anzahl von Geräten kann dies nur über eine professionelle Managementlösung erfolgen (Mobile Device Management, MDM). Die gesamte MDM-Leistung wird vom Schulträger organisiert und bezahlt. Schon vor Auslieferung der Geräte an die Schülerinnen und Schüler werden die Geräte bei der MDM-Lösung registriert und mit Software und notwendigen Lizenzen ausgestattet.

Damit die zukünftige Verwaltung und Versorgung der Tablets mit Updates und Software sowie eine Verwendung von Steuerungssoftware im Unterricht und in Prüfungssituationen möglich ist, müssen diese in den „supervised mode“ gesetzt werden. Die Geräte holen sich dann bei Verbindung mit dem Internet Software und Einstellungen, die für das jeweilige Gerät vorgesehen sind. Über Profile werden die Geräte jahrgangsweise so eingestellt, wie es am sinnvollsten ist.

Durch die Verwendung einer eigenen privaten Apple-ID ist es zusätzlich möglich, selbstständig Apps auf dem Gerät zu installieren. In welchem Maße dies geschieht, liegt damit in der Hand der Eltern.

Eine Schutzhülle und ein digitaler Stift sind vorgeschrieben. Die Schutzhülle soll dafür sorgen, dass das Tablet auch bei einem Sturz (möglichst) nicht kaputtgeht. Ein Stift erweitert die Möglichkeiten sehr stark. Im Paketangebot ist der Logitech Crayon. Eine zusätzliche Tastatur nicht benötigt. Wer möchte, darf sich eine nicht klappernde Tastatur selbst anschaffen und im Unterricht nutzen.

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