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Friedrich Paulsen
* 16.07.1846
Langenhorn/Nordfriesland
† 14.08.1908
Berlin-Steglitz
Professor der
Philosophie und Pädagogik
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Paulsen
ist als Kant-Forscher bekannt und gilt als Vertreter des Neuidealismus. Das
Hauptwerk des Pädogogen "Geschichte des gelehrten Unterrichts auf den
deutschen Schulen und Universitäten" erschien 1885 in 2 Bänden.
1925 wurde die "Deutsche Oberschule in Aufbauform" in Niebüll nach
Friedrich Paulsen benannt. Der in Langenhorn geborene Philosoph und
Pädagoge lehrte seit 1878 an der Universität in Berlin. Mit der
Namensgebung für die neue Schule sollte Friedrich Paulsen nicht nur als
Kind dieser Landschaft, sondern auch als Verfechter einer neuen Form der
höheren Schule geehrt werden. In ihr traten die neueren Sprachen und die
Naturwissenschaften in den Vordergrund. Die Friedrich-Paulsen-Schule
wollte seinen pädagogischen Vorstellungen entsprechen. |
Der Wahrheit
und der gesamten Vernunft Freund,
Feind der Lüge und dem Schein,
ein Anhänger der guten Sache,
auch der nicht siegreichen,
der Ehre der Welt nicht allzu begierig,
nicht im Gefolge
des Willens zur Macht,
der Heimat treu,
den Eltern und Lehrern
seiner Jugend dankbar zugetan,
lebte er in einer Zeit,
die von dem allen
das Gegenteil hielt,
und verließ darum
nicht unwillig diese Welt
in der Hoffnung einer besseren. |
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Friedrich Paulsen
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Büste in der Vorhalle zur Aula vom
Bildhauer Schmidt-Kestner |
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