Nordfriesland Tageblatt: Für einen Tag fest in Schülerhand
je 06.12.10
Schüler des Friedrich-Paulsen-Gymnasiums organisierten ihre eigene Weihnachtsfeier/ etwa 2000 Besucher kamen
Kleine Kaufleute, großer Spaß – das Fest war ein voller Erfolg. Foto: dew
Niebüll - Eng war’s schon, doch vor allem fröhlich und quicklebendig. In den Fluren und Klassenzimmern der Friedrich-Paulsen-Schule drängelten sich am Freitag drei Stunden lang an die 2000 Besucher, vorwiegend Eltern und Angehörige der Schüler, um mit den etwa 1000 Kindern und Jugendlichen aus dem fünften bis zehnten Jahrgang Weihnachten zu feiern.

„Die alljährliche Weihnachtsfeier lebt auch in der Tradition dieser Schule“, sagte Oberstudiendirektor Manfred Wissel, der sich geduldig durch die Menge treiben ließ, jedoch keine Ecke ausließ, um seine Schüler in Aktion zu sehen. Die Organisation der Weihnachtsfeier oblag in diesem Jahr den Geschwistern Helena und Florian Funk, die am Schuljahresbeginn zu den Vorsitzenden der Schülervertretung gewählt worden waren. Beide eröffneten die Veranstaltung in der geschmückten Aula und hießen Eltern, Freunde und Mitschüler willkommen. Danach las der stellvertretende Schulleiter, Studiendirektor Karsten Giltzau, die Weihnachtsgeschichte „Elvis und der Mann in dem roten Mantel“ vor. Besucher wurden anschließend von Darbietungen der Schüler des achten Jahrgangs unterhalten. Diese präsentierten auf der Bühne Stücke wie „Das lange Warten auf die Geschenke“ oder „Die fleißigen Helfer des Weihnachtsmannes“.

In den Klassenzimmern herrschte wiederum Basarstimmung. Feilgeboten wurden unter anderem Backwaren, zumeist in Mutters Küche produziert oder frisch vom Eisen. Die Heranwachsenden verkauften zudem Dekor und vielerlei Bastelwerk – Aufgabe der fünften bis siebten Jahrgänge. Was beim Verkauf eingenommen wurde, wird geteilt. Helena und Florian Funk erklärten, „Die eine Hälfte überweisen wir der Deutschen Kinderkrebshilfe. Die anderen 50 Prozent bleiben in der Klassenkasse.“ Die neunten Klassen hatten die Dekoration für die Weihnachtsfeier besorgt. Der zehnte Jahrgang schließlich bot Kaffee, Kuchen und Getränke an. Das bunte Treiben lief insgesamt unter dem Motto „Sitten, Gebräuche und Traditionen – rund um Weihnachten“, weshalb in einer Klasse sogar traditionelle Weihnachtslieder aber auch der „Sound of the season“, als moderate Version von „Jingle Bells“, zu hören waren. Schön war es also in der Friedrich-Paulsen-Schule. Und eng – auch draußen, wo kaum ein Parkplatz zu finden und die Straßen einseitig zugeparkt waren.
dew
Die Mädchen trauten sich und sangen – und zwar nicht nur „Jingle Bells“.

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