Nordfriesland Tageblatt: Erfahrungen weitergeben
je 04.03.10
Frühere und jetzige Schüler der FPS diskutierten über die Berufswahl
Ehemalige der FPS informierten über ihre Berufe. Hier ging es um die Nano-Technologie. Foto: dew
Niebüll - Der insgesamt dritte Berufsbildungsabend in der Aula der Friedrich-Paulsen-Schule war erneut ein voller Erfolg. Rechtsanwalt Hans-Ulrich Henningsen, ehemaliger Schüler der FPS, war erneut Initiator dieser von den Oberstufen-Jahrgängen des Niebüller Gymnasiums gut angenommenen Veranstaltung. Er hatte fleißig telefoniert, gemailt und gefaxt und 25 Ehemalige mit ebenso vielen Berufen aus der Nähe und sogar anderen Bundesländern nach Niebüll geholt.

Die Teilnehmer kamen, trotz widriger Witterung, gerne nach Niebüll, um einerseits ihre alte Schule wiederzusehen und andererseits die Nachfolgegeneration über Berufsmöglicheiten und –erfahrungen zu informieren.

Oberstudiendirektor Manfred Wissel dankte den Ehemaligen und berichtete ihnen von einem an dieser Stätte ausgetragenen Debattier-Wettbewerb, in dem unter anderem von einem 800-Euro-Einkommen die Rede war. „Ich denke, dass Sie einmal mit Ihren Einkommen jenseits dieser Grenze liegen werden“, wandte er sich an seine Schülerinnen und Schüler, ermunterte sie, von den Gesprächsangeboten regen Gebrauch zu machen. Wissel dankte Hans-Ulrich Henningsen für sein Engagement und den Ehemaligen, dass sie angereist waren, um den Schülern ihre Berufserfahrungen mitzuteilen.

„Ich finde es toll, dass man uns diese Gespräche anbietet“, erklärte Lisa-Carine Carstensen aus dem 12. Jahrgang. Die 18-Jährige interessierte sich für das Kommunikationsdesign – eines der neuen Angebote. Ihr Mitschüler Melf Nissen (11. Jahrgang/19) war begeistert, dass auch die Nano-Technologie an diesem Tag ein Thema war. Hierüber informierte ein Biologe. Viele der Schüler rotierten vier bis fünf Mal durch die Runde der Berufsstationen, um für die Zeit gerüstet zu sein, in der der Berufswunsch konkrete Formen annimmt.
dew
 

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