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Das ehemalige Gewoba-Haus in der Böhmestraße 19 wurde
abgerissen. Hier entsteht ab Herbst die neue Mensa der
Friedrich-Paulsen-Schule.
Niebüll/dew – Mit der
Übernahme der Trägerschaft der Friedrich-Paulsen-Schule ergibt
sich für das Amt eine große Aufgabe. Das ist der Bau der Mensa.
Bauamtschef Udo Schmäschke skizzierte den Stand dieser Maßnahme,
die auf den künftigen Status der FPS als offene Ganztagsschule
hinzielt.
Danach sind der Architektenwettbewerb gelaufen, die
Grundstücksfrage mit dem Erwerb des Gewoba-Hauses Böhmestraße 19
geklärt und Bodenuntersuchungen durchgeführt. Die Planungsbüros
seien „im Gange“. Mit den Stadtwerken werde über die
Energieversorgung verhandelt. Im Gespräch stehe eine
Fernwärmeversorgung – und vor dieser eine Übergangslösung.Die
Schule habe zum Bauvorhaben eine Reihe von Wünschen geäußert –
betreffend die Küche, das darstellende Spiel (Bühnenbau) und den
Freizeitbereich für die Schüler. Der Bauantrag soll noch in
diesem Monat gestellt und mit dem Bau im September/Oktober
begonnen werden. Mit der Fertigstellung wird zu den Herbstferien
2010 gerechnet. Die Messlatte der Kosten liegt bei 2,8 Millionen
Euro – die zusätzlichen Wünsche der Schule nicht eingerechnet.
Der Haupt- und Finanzausschuss des Amtes Südtondern legte in
seiner Sitzung die Kostenanteile 2008 für die Schulverwaltung
fest. Sie belaufen sich auf insgesamt 184 058 Euro. Dieser
Gesamtsumme steht ein vom Amt nachgewiesener Aufwand in Höhe von
185 348 Euro gegenüber.
Im Einzelnen betragen die Kostenanteile bei Grund- und
Hauptschulen 39 Euro pro Schüler, bei Realschulen 42, bei der
FPS 34, bei den beiden Förderschulen „Lernen“ 114 und dem
Förderzentrum „Geistige Entwicklung“ 183 Euro pro Schüler. Die
Statistik weist insgesamt 3727 Schüler und Schülerinnen aus.
Einer Empfehlung des Ausschusses zufolge erfährt die
Hauptsatzung des Amtes eine erste Änderung. Im Wesentlichen
betreffen die Änderungen die ständigen Ausschüsse, ausgelöst
durch Änderungen in der Schullandschaft des Amtes (Wechsel der
Trägerschaft der FPS, Schulverband Nord), den Wiedingharder
Infrastruktur-Ausschuss und den Feuerschutz-Ausschuss Ladelund.
Außerdem erfährt die Amtsflagge eine exaktere Beschreibung.
Amtsdirektor Otto Wilke teilte mit, dass sich Lexgaard als
letzte Gemeinde zur Beteiligung an der Breitbandversorgung
entschlossen hat. Eine Tagung der Aktiv-Region floppte und war
mangels Beteiligung nicht beschlussfähig. Ein zweiter Anlauf sei
für den 10. Juni anberaumt.
An Wochenenden soll ein Bereitschaftsdienst eingerichtet werden,
der sich um stark alkoholisierte Jugendliche kümmert. Diese
Aufgabe wird, wie Ausschussvorsitzender Hauke Christiansen in
der Sitzung seines Gremiums mitteilte, das Beratungs- und
Behandlungszentrum (BBZ) übernehmen. Ziel sei auch, die ins
Krankenhaus eingelieferten Jugendlichen in „amtliche Obhut“ zu
nehmen und sie entweder dem Elternhaus oder dem Jugendamt
zuzuführen. |