Nordfriesland Tageblatt: Hilfe bei der Berufsfindung

je 07.03.09
Niebüll/dew – Berufsvorbereitung gehört zu den Aufgaben der Schule. „Dieser Abend steht daher in einer guten Tradition“, so wertete Oberstudiendirektor Manfred Wissel eine Veranstaltung in der Aula der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS), bei der sich Oberstufenschüler mit ehemaligen Abiturienten trafen, um über Berufsmöglichkeiten zu reden.

Aus dem Cockpit zurück in die alte Schule: Pilot Gunnar Hinrichsen erzählt.

Angestoßen hatte diesen Treff Hans-Ulrich Henningsen vom Freundeskreis der FPS. Er hatte die Idee zu den berufsvorbereitenden Gesprächen von seinem Gymnasium in Uetersen mitgenommen, wo es solche Begegnungen seit langem gibt. „Wir vom Freundeskreis möchten, dass sie an der FPS zur ständigen Einrichtung werden“, sagte Henningsen. Etliche Abiturienten wüssten noch nicht, was sie nach dem Schulabschluss angehen sollen. Einblicke in die Berufswelt der „gestandenen Ehemaligen“ können hilfreich sein, so Schulleiter Wissel. „Sachkompetent zu sagen, was Sache ist – das kann keiner besser als sie“, fügte er hinzu.

Dem Angebot des Freundeskreises folgten 80 Schülerinnen und Schüler, 32 Ehemalige waren auf Einladung Henningsens in die Schule gekommen. Darunter waren Bankkaufleute, Piloten, Steuerberater, Juristen, Physiker, Geologen, Berufsschullehrer, Elektroingenieure, Hochschullehrer, Journalisten und Architekten. Sie boten Gesprächskreise an, die die Abiturienten „abklappern“ konnten. Diese nutzten das Angebot zweieinhalb Stunden lang rege. Das Interesse der Schüler war gut verteilt. Auffällig wenig sei allerdings bei den Bankkaufleuten los gewesen, stellte Organisator Henningsen fest.


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