Südtondern Nachrichten: Eigenen Stärken auf der Spur

je 23.02.08

Nach dem Seminar wussten Gymnasiasten des elften und zwölften Jahrgangs der FPS besser, wo ihre Stärken liegen. Die sehr praktische Art der Berufsvorbereitung fand Anklang.

Die Seminarteilnehmer der FPS präsentieren ihre Collagen.

 

Niebüll/dew — 20 Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Paulsen-Schule wissen jetzt, wo es beruflich langgeht. Die Gymnasiasten aus dem elften und zwölften Jahrgang nahmen an einem Seminar teil, das ihnen das Institut für Sozial- und Bildungspolitik (ISH) Hamburg e.V. angeboten hatte.

„Das Interesse an diesem Angebot war groß”, berichtete Oberstudienrat Christoph Osterkorn, Koordinator für Berufsorientierung an der FPS. „Wir haben die 20 Seminarplätze ausgelost.”

An der viertägigen Veranstaltung war die Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa) beteiligt und stellte Räume und Verpflegung zur Verfügung.

Unterstützt wurde das Seminar auch durch den FPS-Freundeskreis und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Das ISH arbeitet mit dem Unternehmensverband Unterelbe-Westküste zusammen. Es hatte seine Trainerin Christiane Wiegard nach Niebüll entsandt, die das zweiteilige Seminar gemeinsam mit Oberstudienrat Osterkorn leitete.

Auf dem Stundenplan der vier Tage standen die Abfassung eines Bewerbungsschreibens, das Bewerbungsgespräch, der Eignungstest (Assessment), die Sprache und weitere Faktoren, die allesamt all das ausmachen, womit man eine gute Figur bei der Bewerbung macht. Welche Möglichkeiten man noch bietet, darüber informierte der Berufsberater der Arbeitsagentur.

„Die Entscheidung zur Berufswahl sollte nicht erst am letzten Schultag fallen”, sagte Thomas Grambauer vom Personalmanagement der Nospa. Sein Bankinstitut, berichtete er, biete ebenfalls Schulen Trainingseinheiten für Bewerbungen, Seminare zur Berufsfindung und Unternehmensplanspiele zum Wirtschaftsgeschehen an. Grambauer nahm die Gelegenheit wahr, auch sein Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern an 88 Standorten in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg vorzustellen. Die jungen Seminarteilnehmer von der FPS erhielten eine gezielte Analyse ihres Potenzials, verbunden mit einem Stärkenprofil. Beispiel: Die von den jungen Seminaristen verfassten Bewerbungsschreiben wurden kommentiert und korrigiert. Christiane Wiegard: „Uns kam es darauf an, dass die Teilnehmer ihre persönlichen Qualitäten und Stärken kennen, um sie für den weiteren Weg zu nutzen.”

„Ich bin mir über meine Stärken und Schwächen erheblich klarer geworden”, erklärte Marieke Ingwersen (18) aus Neukirchen. Rollenspiele und anspruchsvolle Dialoge: den Schülern machten Training und Vorbereitung auf später offensichtlich Spaß. „Sie waren alle sehr aufgeschlossen und zeigten sich aufnahmebereit”, lobten unisono Christoph Osterkorn, Christiane Wiegard und Thomas Grambauer die Teilnehmer.

 
 
 

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