Nordfriesland Tageblatt: Zuckerwatte zum Schulabschluss

je 21.07.08

Mit einem Benefiz-Jahrmarkt verabschiedeten sich die Schüler der FPS in die Sommerferien

 

Reichlich was los beim Fest auf dem Schulhof der FPS. Foto: Dieter Wrege

 

Niebüll/dew – Wandertag, Sportfest, Schulfest – an den beiden letzten Tages des Schuljahres 2007/08 war bei der Friedrich-Paulsen-Schule noch einmal „tüchtig was los“. Nach dem Musical „Eine Leiche zum Cocktail“ im Mai und kürzlich dem „Kleinen Hobbit“ kam es noch einmal ganz dicke.

Zunächst waren die über 1 200 Gymnasiasten auf Wanderschaft – sieben Klassen alleine nach Sylt und kaum weniger nach Flensburg, wo die Uni und die Flensburger Brauerei die Ziele waren. Am vorletzten Schultag war Sport angesagt: vormittags Fußball für die Unterstufe, nachmittags Hand- und Basketball für die Mittel- sowie Volleyball für die Oberstufe. Oberstudiendirektor Manfred Wissel ehrte Sieger und Platzierte. Es gab Urkunden sowie viel Applaus von den Fans und Mitschülern.

Das einen Tag später stattfindende Schulfest auf dem Schulhof hatten die beiden Schulsprecherinnen Damaris Krebs und Kerrin Nommensen unter das Motto „Jahrmarkt“ gestellt: Budenzauber rings um den Schulhof mit Schießen, Dosenwerfen, Torwandschießen. Dazu gab es Bobby-Car-Rennen, eine Geisterbahn und jede Menge Verpflegung. Es duftete nach frisch- und angebrannten Sahnebonbons, nach Bratwurst, frischen Waffeln und „Pförtchen“, Zuckerwatte und vielem mehr. Wer an den Genüssen teilhaben wollte, griff ins Portmonee und sagte dazu auch schon mal „stimmt so“. In den Kassen klingelten und raschelten die Euros. „Die Hälfte des Erlöses stellen wir Frauke Nissen und ihren Pinsker Suppenküchenkindern zur Verfügung“, verkündete Schulleiter Wissel unter zustimmendem Beifall Anwesenden beim heiteren Spektakel. Die Höhe des Erlöses konnten die beiden Schülersprecherinnen noch nicht sagen.

Damaris und Kerrin waren glücklich und zufrieden – liefen die Geschäfte doch recht gut. „Wir rechnen damit, dass die eine oder andere Klasse auf ihre Hälfte für die Klassenkasse verzichtet und den gesamten Reinerlös spendet.“ Die beiden Schülersprecherinnen hatten bei ihrer letzten „Amtshandlung“, dem 2009 mit dem Abi die „allerletzte“ folgt, an alles gedacht. Bis zu den siebenten Klassen hatten sie „Standpflicht“ angeordnet. Bei Durchführung des Unternehmens Schulfest standen ihnen das zehnköpfige Team der „SV“ und das Trio der Vertrauenslehrer Martina Schwaabe, Sonja Hucke und Oliver Schultz-Etzold zur Seite.

Eine akustische Draufgabe lieferten die Schülerbands „24 String“ und „Smoky in the Sky“. „Mercy“ hieß es von einer Gruppe französischer Schülerinnen aus Gien, der mit Niebüll befreundeten Stadt. „Danke“ sagten auch Kerrin und Damaris all denen, die zum Gelingen eines tollen Schulfestes beigetragen hatten.

 

Oberstudiendirektor Manfred Wissel gratuliert den erfolgreichen Fußballern.


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