Nordfriesland Tageblatt: FPS-Schüler denken an Altersgefährten in Pinsk

je 06.10.08

Erlös vom Schulfest hilft Kindern in Weißrussland

Bild: Scheckübergabe: Paul Martin Nissen, Studiendirektor Karsten Giltzau, Damaris Krebs, Verbindungslehrer Oliver Schultz-Etzold, Kerrin Nommensen und Frauke Nissen (von links).

 

 

Niebüll/dew – Das Schulfest der Friedrich-Paulsen-Schule vor Begin der Sommerferien hatte ein erfreuliches Nachspiel: Den aus kleinen und kleinsten Beträgen beim Verkauf von Essen und Trinken zustande gekommen Erlös von 450 Euro überreichten die bis zum vergangenen Schuljahr amtierenden Schulsprecherinnen Kerrin Nommensen und Damaris Krebs an Frauke Nissen. Gemeinsam mit ihrem Mann Paul Martin Nissen betreut die Niebüllerin hörgeschädigte und in ärmlichsten Verhältnissen lebende Kinder im weißrussischen Pinsk und der Nachbarstadt Kobrin. Der auf dem Schulhof der FPS erwirtschaftete Betrag soll auf Wunsch der Schüler den Pinsker „Suppenküchenkindern“ zugute kommen. „Mit diesen Betrag können 60 Kinder zwei Monate lang täglich ein warmes Mittagessen erhalten“, bedankte sich Frauke Nissen bei den Schülern.

Das Ehepaar Nissen ist gerade erst von einer Reise nach Pinsk heimgekehrt. Beide hatten die dortigen Schulen besucht, von denen innerhalb der vergangenen 13 Jahre bereits 100 Kinder einen Ferienaufenthalt in Niebüll verbracht haben. Paul Martin Nissen betreut dort 80 hörgeschädigte Tschernobyl-Kinder. Er hatte neue Hörgeräte im Gepäck, versorgte Kinder damit und kontrollierte und reparierte Geräte. Frauke Nissens Aufmerksamkeit galt der Suppenküche , der sie jährlich 3000 Euro zur Verfügung stellt. Das Geld stammt aus Spenden, Aktionen und Veranstaltungen wie zum Beispiel der Niebüll-Messe.

 

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