Südtondern Nachrichten: Wenn Mäuse gegen den Strom schwimmen
je 17.01.07
Schüler der Friedrich Paulsen Schule setzen Stück vom " Überaus starken Willibald" in Szene
Am Ende siegt das Gute, nachdem es auf der Bühne turbulent zugegangen ist.
Niebüll/dew Großes Mäusetheater in der Aula der Friedrich Paulsen Schule. 22 Schülerinnen und Schüler aus der Quinta e scharten sich um ihre Deutsch- und Religionslehrerin Angelika Strenge und verwandelten sich in ein Rudel Mäuse, um Willi Fährmanns Geschichte vom „Überaus starken Willibald" zu spielen.
Einmonatiges Auswendiglernen, Proben, Sprechen und Mimen: heraus kam eine sehr lebendige Mäusegeschichte, die auch menschliche Züge hatte. Da war von einer Gesellschaftsordnung die Rede, in der alles gut geregelt, aber auch vieles verboten war. Auch von der Angst war die Rede, symbolisiert durch den Erzfeind Katze, der die kleine Lillimaus angeblich Tür und (Garten)Tor geöffnet haben soll und daher vom starken, plötzlich auf den Thron gehobenen Willibald in ein Bücherregal verdammt wurde statt wie die andern in lukrativere Bereiche wie Speisekammer oder Kartoffelkeller. Doch Lillimaus versteht es, den bösen Verdächtigungen selbstbewusst entgegen zu treten, sich zu trauen und mutig gegen den Strom zu schwimmen. Am Ende siegt das Gute aber doch erst, nachdem Böses im Spiel sein musste.
Die jungen Quintaner legten ein flottes Tempo vor, agierten sehr sicher und zeigten echtes Mäusetemperament. „Das hat uns allen echt einen Riesenspaß gemacht", erklärte Lena Bronk (sie spielte die Lillimaus) stellvertretend für ihre Mitschüler. „Das habt ihr toll gemacht", lobte auch ihre Lehrerin.

Sie erreichen den zuständigen Redakteur unter der E-Mail-Adresse: xx@fps-niebuell.de, wobei Sie xx durch das oben angegebene Redakteurkürzel ersetzen müssen.