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Niebüller Schüler punkten beim Mathe-Wettbewerb
Das Fach Mathematik möchten die Lehrer der Friedrich-Paulsen-Schule lebendiger machen und fördern.
Das Bemühen trägt Früchte: Bei Wettbewerben schneiden die Niebüller gut ab.
Niebüll (dew)
Die Mathematik, Wissenschaft von den Raum und Zahlengrößen mit starkem Einfluss auf alle Bereiche des Lebens wird an der Friedrich-Paulsen-Schule großgeschrieben. Und nicht nur das: in innerdeutschen und landesweiten Wettbewerben verzeichnen Schüler des Niebüller Gymnasiums Erfolge.
Sören Gröttrup, angehender Abiturient, schaffte es in der diesjährigen Mathe-Olympiade bis ins Landesfinale.
Der Quintaner Ralf Petersen erreichte in seiner Altersstufe Platz fünf. Doch Johannes von Hoyningen-Huene aus dem 12. Jahrgang wurde Landesmeister und erreichte die Vorschlussrunde in Kiel mit guten Chancen für das bundes-deutsche Finale in Bremen.
Die Teilnahme an schulinternen Mathe-Wettbewerben an der FPS ist zwar freiwillig,
doch erfahren diese eine tolle Resonanz.
Alljährlich kurz vor Weihnachten messen sich Sextaner und Quintaner in der Aula in einem Kofpfrechen-Wettbewerb.
Nach einer Stunde Kopfrechnen ermitteln Oberstufenschüler Sieger und Platzierte, die am Ende mit Schoko-Weihnachtsmännern und Urkunden bedacht werden.
Vor den Sommerferien treten Schüler der siebten bis zehnten Klassen in Zwei-Stunden-Klausuren untereinander an.
Die Sieger werden im Rahmen des Schulfestes ausgezeichnet.
Während der Weihnachtsferien haben interessierte Schüler Gelegenheit, an einem weiteren landesweiten Wettstreit teilzunehmen. Jüngst wurden 3498 Schüler dabei gezählt.
Überdies gibt´s die Möglichkeit unter dem Stichwort "Ma-Thema" allmonatlich Aufgaben zu lösen. "Wir wollen die Mathematik an der Schule fördern und stoßen dabei bei den Schülern mit unseren Angeboten auf große Resonanz", erklärte Oberstudiendirektor Wolfgang Raloff.
Unter den zehn Mathematikern im Kollegium engagierten sich Studienrat Uwe Pettke und Oberstudienrat Hans-Henning Nissen besonders für die Wettbewerbe.
Der innerdeutsche Mathematikwettbewerb läuft pro Schuljahr in vier Runden, von denen die ersten beiden in der Schule ausgetragen werden.
Runde 1 ist eine häusliche Aufgabe, Runde 2 eine Klausur, für die sich 18 Schüler qualifiziert hatten und aus denen die drei Besten in das Landesfinale in der Uni Kiel kamen.
Johannes von Hoyningen -Huene und Sören Gröttrup, beide aus Mathe-Leistungskursen kommend, schafften es bis Neumünster, wo Aufgaben aus Algebra, Geometrie und Zahlentheorie gefordert wurden.
"Wir werden schulintern fortfahren, die Mathematik zu fördern", erklärte der Niebüller Schulleiter. Er und seine Kollegen fühlen sich durch die (Wettbewerbs)Begeisterung der Schüler im Angebot, die Mathematik lebendiger zu machen, bestätigt.
Mathematik fördere logisches Denken und spiele im Leben eine bedeutende Rolle, sagte Wolfgang Raloff. Seine Schüler bekunden allesamt ein großes Faible für das Fach, Ralf und Sören den Spaß, Johannes auch den großen Nutzen für sein spezielles Hobby Informatik.
Auch Mathe-Lehrer Uwe Pettke hatte sic in früher Jugend gewünscht, in dieser Wissenschaft einmal professionell zu Hause zu sein und sie jungen Menschen zu vermitteln.