Schüler lernen im alten Kreishaus
jn 26.01.06
Niebüll / dew
Ab Dienstag kommender Woche werden 120 Gymnasiasten aus dem elften Jahrgang der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) in vier provisorisch im ehemaligen Kreishaus (Telekom-Gebäude) eingerichteten Klassen unterrichtet. Grund für den Umzug ist die Europaklasse, die ihr letztes Semester vor dem Abitur turnusmäßig in Niebüll absolviert. Außerdem werden im jüngst sanierten Südtrakt Fachräume für Physik, Chemie, Biologie und Erdkunde benötigt.
Umzug ruckzuck bewältigt: FPS-Schüler<br>schleppten Stühle und Tische.Foto:Wrege
Umzug ruckzuck bewältigt: FPS-Schüler
schleppten Stühle und Tische.Foto:Wrege
Die Aussiedlung der vier Klassen ist bis zu den Sommerferien befristet. Dann sollen die sechs neuen Klassen in dem auf dem 'Basketballplatz' geplanten Anbau bezugsfertig sein, erklärte Oberstudiendirektor Wolfgang Raloff, der auch den Umzug organisierte und leitete und in dieser außergewöhnlichen 'Chefsache' von Schulhausmeister Jörn Steensen assistiert wurde. Der Umzug wurde gestern in der dritten Stunde in nur 45 Minuten im Rekordtempo erledigt - und zwar von den Schülern, die Tische und Stühle zu der nur zwei Hausnummern weiter entfernten Adresse in der Marktstraße trugen. In der vierten Stunde war die „Aktion Möbeltransport“ bereits vergessen, stand wieder Unterricht an. Drei Klassen finden im früheren durch Trennwände abgeteilten Sitzungssaal des Kreistages von Südtondern Platz, eine in einem eigens eingerichteten Raum im Erdgeschoss. Morgen gibt es Zeugnisse, Montag ist schulfrei und am Dienstag kehrt an der FPS wieder der Alltag ein, in dem der 13.Jahrgang kurz vor dem schriftlichen Abitur steht.
Umzug ruckzuck bewältigt: FPS-Schüler<br>schleppten Stühle und Tische.Foto:Wrege

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