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Starker Jahrgang sorgt für Schülerrekord

FPS muss weiter mit Raumnot kämpfen


Niebüll (dew)

Die Friedrich-Paulsen-Schule startet mit einer Rekordzahl -1106 Schüler- in das neue Schuljahr.
Das teilte Schulleiter Wolfgang Raloff mit. In Rekordnähe ist auch die Zahl der 164 Schulanfänger,
die in der Südtondernhalle vor einer mit Eltern voll besetzten Tribüne willkommen geheißen wurden
- mit herzlichen Worten von Oberstudiendirektor Raloff und musikalisch von Quintanern und Quartanern
unter der Leitung von Stephanie Budde.
Die große Schülerzahl stellt die Schule vor neue Herausforderungen.
Trotz eines Ausbaus des Dachgeschosses im vergangenen Jahr, der fünf neue Klassenräume brachte,
gerät das Niebüller Gymnasium erneut in Raumnot. Aus Sicherheitsgründen wurde während der
Sommerferien im Westteil des Hauptgebäudes ein zweiter Treppenaufgang zum Dachgeschoss errichtet,
wodurch ein Klassenraum verloren ging. Neuer Raum soll im ehemaligen Schülerheim (heute Oberstufengebäude)
durch den Ausbau der leer stehenden Hausmeisterwohnung gewonnen werden, wo dann drei Klassen eingerichtet
werden können. Diese Maßnahme steht noch aus. Sie soll abgeschlossen sein, wenn die Europaklasse im
Februar 2004 von Tondern nach Niebüll wechselt.
Eine feierliche Atmosphäre herrschte bei der Einschulung der Sextaner, die auf sechs Parallelklassen
verteilt werden. Raloff stellte sich, seinen Vize Studiendirektor Wolfgang Kernbichler,
und Leiterin der Orientierungsstufe, Studienrätin Susanne Bronk, vor.
Er teilte mit, dass die Sextaner aus 16 Schulen und 55 Wohnorten kommen, das sich von der Grenze
bis nach Bredstedt erstreckt. Nach den Worten des Schulleiters ist der Tag der Einschulung
ein wichtiges Ereignis. Der Tradition folgend werde die Schulglocke für die jungen Schüler
zum ersten Mal läuten. Ein zweites Mal erklinge sie stets zum Abschied nach dem Abitur.

Ihren Dienst an der Friedrich-Paulsen haben sieben neue Lehrkräfte angetreten - fünf Lehrer und zwei Referendare.
Ausgeschieden sind Oberstudienrat Wulf Lutz (Ruhestand) sowie für je ein "Sabbat-Jahr"
Studiendirektor Walter Fedders und Studienrat Christian Sommerwerck.

(Aus: Nordfriesland Tageblatt, 14. August 2003, dew)