Französische Filmwoche Berlin
lue 11.01.16
Der ehemalige Schüler der FPS, Malte Bossen (Abitur 2015), nahm als einer von vier deutschen Bloggern an der französischen Filmwoche in Berlin teil. Er schreibt folgenden Bericht:
Alles begann mit einer Email von meiner ehemaligen Französischlehrerin Kirsten Lüders. Das Institut Français d’Allemagne sucht deutsche Blogger, die Interesse haben, an der französischen Filmwoche in Berlin teilzunehmen und darüber Artikel zu schreiben. In diesem Programm geht es zum einen um das französische Kino im Allgemeinen und zum anderen um den interkulturellen Austausch von Deutschen und Franzosen.
(c) dfjw.org
Da ich einerseits sehr an Sprachen und andererseits auch am Bloggen interessiert bin, hat es mich sofort angesprochen. Mein aktueller Wohnort Berlin hat natürlich perfekt gepasst. Zunächst musste ich mit meiner Arbeit bei Blue21 in Kooperation mit Attac, bei denen ich ein FÖJ mache, besprechen, ob es denn überhaupt möglich wäre, eine Woche lang etwas anderes zu machen. Nach der Zustimmung meiner Einsatzstelle und meiner Bewerbung als Blogger erhielt ich dann die Zusage.
Als es dann am Mittwoch (09. Dezember 2015) losging, war es zunächst ungewohnt. Ich hatte noch nie eine richtige Filmkritik geschrieben, wenn, dann nur während meiner Schulzeit. Und das sollte ich jetzt jeden Tag machen? Zusätzlich fehlte mir viel Hintergrundwissen zu dem französischen Kino. All diese Probleme haben sich dann aber gelöst.
Die nächsten Tage bestanden hauptsächlich aus Treffen mit Regisseuren und Schauspielern und vielen Kinobesuchen, die oft mit Diskussionen endeten. Daneben hatten wir dann Zeit um über die angesehenen Filme und Interviews zu schreiben. Es war ziemlich spannend, die Premieren zu sehen und auch selber Interviews mit unterschiedlichsten Personen zu führen: Serge Bozon (Regisseur von ‚TipTop‘), Melvil Poupaud (Schauspieler in ‚Fidelio, l’odyssée d’Alice‘), Daniel und Emmanuel Leconte (Regisseure von ‚Je suis Charlie‘), Ramsy Bédia (Schauspieler und Comedian), Jean-Michel Frodon (Filmkritiker) und noch viele mehr, die oftmals ein Q&A (Questions and answers) nach ihrem Film gemacht haben. Die Vielschichtigkeit des französischen Kinos ist dabei erstaunlich.
Damit alles in die Woche gepasst hat, hatten wir natürlich viel zu tun, weshalb man meistens 12 Stunden im Institut war, wo wir auch einen Raum für uns Blogger hatten.

Es war eine sehr spannende und erfolgreiche Woche. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und konnte auch viel zum Thema Film und Filmkritik für mich mitnehmen. Zusätzlich war es auch sehr schön, mal nicht nur den Kinofilm anzusehen, sondern auch mehr zum Hintergrund zu erfahren bzw. auch das Endprodukt kritisch zu betrachten. Mein Fazit: Nimm alles mit, was dir dein Leben zu bieten hat.
Die Artikel sind natürlich im Internet zu finden: http://franzoesischefilmwoche.dfjw.org
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