| Nordfriesland Tageblatt: Hausmusik im Gottesgewölbe | ||
| je 04.12.09 | ||
| Schüler und Lehrer des Niebüller Gymnasiums präsentierten ihr musikalisches Jahresprogramm erstmals in der Christuskirche Niebüll. | ||
![]() Strahlender Schluss einer klangvollen Stunde: Lehrer und Schüler stimmten Händels „Tochter Zion“ an.
Den Weg in die Christuskirche ebnete Gemeindekantor Volker Scheibe, der zurzeit die Fachschaft Musik an der FPS verstärkt, in der es mit Falko Jerominski und Meike Reher zwei Neue gibt und Referendarin Julia Latta unter den Fittichen von Oliver Schult-Etzoldt steht, der schon nach achtjähriger Dienstzeit an der FPS als Leiter der Fachschaft zu den Oldies zählt. Der Vorstand der örtlichen Kirchengemeinde hatte sofort sein Okay für den Musikabend gegeben, dem Schüler, Lehrer und Eltern alljährlich entgegen fiebern. Wie eigentlich schon seit Jahr und Tag gewohnt, hatte auch dieser Musikabend Qualität – obwohl er diesesmal eine „kammermusikalische“ Dimension mit deutlich weniger Akteuren hatte. So ist auch zu erklären, dass in den Kirchenbänken noch Platz blieb und sich das Elterninteresse etwa an der Zahl der Mitwirkenden orientierte. Durch eine gute Stunde führten Kristin Hansen und Maria Nissen, die in Begleitung von Momme Thomsen (Klavier) und Marius Momsen (Gitarre) auch als Gesangssolistinnen auftraten, Kristin mit dem Song „Get here“, Maria mit dem von ihr geschriebenen „Just a song“. Instrumental kamen Harfe, Quer- und Blockflöte, Klavier und Gitarre zum Einsatz – im Trio mit Hannah Looks, Thora Lüthjohann und Hanna Corves, im Duo mit Helena Funk und Fenja Stratil und bei den Soli mit Chantelle und Delia Berkhahn, Ann-Christin Jacobsen. Den Höhepunkt des Abends gab Hannah Christiansen mit Passagen aus Joseph Haydns Konzert in D-Dur. Der Chor der Lehrer eröffnete die Stunde mit dem puertoricanischen „Temporal“. Mit der von Schultz-Etzoldt bearbeiteten Fassung des „Kumbaya“ für den Mittel- und Oberstufenchor neigte sich das Programm dem Ende zu. Zum Schluss sangen alle Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“. „Direx“ Manfred Wissel dankte den Mitwirkenden und beantwortete die Frage, „ist denn dieser Abend außerhalb der Mauern der FPS noch unser Hausmusikabend?“ mit einem klaren Ja, weil in der Schule geprobte und gespielte Musik dargeboten wurde. „Dass es an einem Ort geschehen durfte, bei dieser Akustik und in dieser würdevollen Umgebung, verdanken wir der Kirchengemeinde und Volker Scheibe.“ Dieter Wrege | ||
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