Wir waren in Rom
je 21.11.09
Am Mittwoch, dem 6.11.2009, begab sich Frau Lüders mit einer 7-köpfigen Schülergruppe aus dem 12. und 13. Jahrgang auf den Weg nach Rom, um den römischen Schülern, die im April an der FPS waren, einen Gegenbesuch abzustatten.
Voller Vorfreude auf Sonne und wärmere Temperaturen mussten wir bei der Landung leider feststellen, dass es auch in Rom ab und zu regnet. Das Wiedersehen mit den Römern und die liebevolle Aufnahme in den Gastfamilien trösteten uns jedoch schnell über das schlechte Wetter hinweg. In den nächsten Tagen lernten wir so einige Sitten der Römer kennen, wie z.B. Kekse und Kuchen zum Frühstück oder das Parken in zweiter Reihe. Der römische Verkehr war sowieso ein sehr beliebtes Gesprächsthema, ähnelte er doch einem Spiel ohne Regeln, in dem eine orangefarbene Ampel bedeutet, dass man Gas geben sollte. Wir fühlten uns im Auto jedenfalls immer sehr an eine Auto-Scooter-Fahrt erinnert. Abgesehen vom Verkehr lernten wir aber natürlich auch viele der Sehenswürdigkeiten Roms kennen. So besuchten wir das Kolosseum, den Petersdom, das Pantheon, den Trevibrunnen, verschiedene bekannte Plätze und diverse Museen. Bei diesen Unternehmungen kam dann zur allgemeinen Freude tatsächlich auch die Sonne für längere Zeit hinter den Wolken hervor. Am Abend tankten wir unsere Kräfte schließlich mit Pizza oder Pasta wieder auf.

Unglücklicherweise konnten nicht alle von uns alles miterleben, weil sich viele die Grippe eingefangen hatten und bei ihren Gastfamilien das Bett hüten mussten. Doch auch hier ließ sich die italienische Gastfreundschaft unter Beweis stellen, denn alle Kranken wurden liebevoll wieder gesund gepflegt. An unserem letzten Tag machten wir dann noch einen Rundgang durch die Schule unserer Austauschschüler. Hierbei wurde uns klar, wie sehr wir die FPS schätzen sollten, denn obwohl die Schule in Rom einen sehr guten Ruf besaß, gab es dort nur sehr kleine, alte Klassenräume, kaum technische Ausstattung und vorhandene Fachräume für Chemie und Physik werden nur sehr selten genutzt. So erzählten die italienischen Schüler zum Beispiel, dass sie in vier Schuljahren nur dreimal im Chemielabor bei Versuchen zusehen durften. Nach einem kurzen Besuch bei der Schulleiterin war es dann auch schon wieder Zeit, sich von allen zu verabschieden und sich auf die Heimreise zu begeben.
Unseren Austausch mit Rom werden wir alle in guter Erinnerung behalten und so manche Freundschaft wird mit Sicherheit über diese Woche hinaus bestehen bleiben.

Hannah Ebsen

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